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Observatorium

Am Nordwesthang des Collmberges überragt der Turm des geophysikalischen Observatoriums die Baumkronen der Eichen- und Kiefernwälder. Er beherbergt eine Forschungs- und Lehrstätte für Erdbebenkunde und Hochatmosphärenphysik. Der erste Spatenstich für diese Außenstelle der Universität Leipzig erfolgte am 09.05.1931. Bereits am 06.10.1932 fand die feierliche Einweihung des Hauptgebäudes statt. Die am Bau beteiligten Handwerker kamen größtenteils aus der näheren Umgebung von Oschatz bis Wermsdorf. Der Ausbau der übrigen Gebäude, Erdbebenwarte und Erdmagnetwarte, zog sich über mehrere Jahre hin, da die erforderlichen finanziellen Mittel die Planungssumme bei weitem überstiegen Mehrere tausend Erdbeben werden jährlich auf den Collm registriert. Heute gehört das Observatorium zur Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Uni Leipzig und ist in das Deutsche Seismologische Regionalnetz und damit in einen weltweiten Verbund von seismologischen Beobachtungesstationen eingebunden.

 

Seit Neustem können nun auch Besucher im Observatorium am Collm Seismografen aus nächster Nähe betrachten und so nachvollziehen, wie dort seit Jahren Erschütterungen der Erdoberfläche registriert werden. Die alte Erdbebenwarte ist restauriert und zu einem kleinen Museum geworden und kann – nach Anmeldung – besichtigt werden.


Öffnungszeiten:

nach Vereinbarung


Kontakt:

Erdbebenwarte am Collm
04779 Wermsdorf, OT Collm
Tel.: 03435 – 929474

www.uni-leipzig.de/collm

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